Herzrhythmus-Varianz-Analyse
 

Medizinische Laien glauben, dass es ein Zeichen von Gesundheit sei, wenn bei gleich bleibender Belastung das Herz immer gleich schnell schlägt. Dem ist absolut nicht so: im Gegenteil, beim gesunden Menschen variiert die Pulsrate ständig um einen bestimmten Prozentsatz über und unter dem Normwert. Dies ist ein Ausdruck dafür, dass das Herz "flexibel" auf äußere Einflüsse reagieren kann oder darauf vorbereitet ist. Geringe oder ganz fehlende Variabilität der Herzrate ist ein Zeichen von fehlender Anpassungsfähigkeit oder Reaktionsstarre und kann ein Hinweis auf eine existierende oder bevorstehende schwere Erkrankung sein, bevor noch sonstige Anzeichen dafür vorliegen.

Die HRV (Herz-Raten-Variabilität) als energetische Diagnosemethode ist deswegen besonders interessant, weil sie einen Parameter misst, der über den gesamten Organismus Auskunft gibt und nicht nur eine Momentaufnahme an einem bestimmten Punkt liefert. Als Kontrollmedium für bioenergetische Therapiemethoden, die auch primär den gesamten Körper betreffen, ist sie bisher kaum in Erscheinung getreten; das wird sich in Zukunft aber mit Sicherheit ändern. 1980 konnte man in den führenden wissenschaftlichen Datenbanken nur etwa 200 Studien und Arbeiten zu diesem Thema finden, 20 Jahre später waren es bereits über 5.000 Studien.

Im eMRS System wird die HRV Messung als integrierter Bestandteil der Dosisfindung verwendet, wenn der Fingersensor am Patienten angeschlossen ist. Die Anpassung der Behandlung wird am Bildschirm des Systems laufend angezeigt.

 

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