Biofeedback
 

In den Körper hineinhorchen: Biofeedback

Der Ausdruck "Biofeedback" klingt nach moderner Technologie, nach Computer und High Tech. Aber schon 1906 verwendet C.G. Jung, einer der Väter der Psychoanalyse, in seiner Praxis ein Gerät mit dem er den Hautwiderstand der Patienten messen konnte. Weitere Beachtung fand die Technik des Biofeedback allerdings erst in den sechziger Jahren. Ab 1969 bezeichnete man dann offiziell die Messung und Rückmeldung von Körperfunktionen als Biofeedback.

Je nach Entwicklungsstufe und medizinischen Anwendungsgebiet haben sich in den letzten Jahren verschiedene Techniken im Bereich des Biofeedback herausgebildet: Hautwiderstandsmessung, Elektroenzephalogramm (EEG), Sauerstoffpartialdruck-Messung, Herzratenvariabilität (HRV).

Nach dem heutigen Verständnis bedeutet Biofeedback die Rückleitung von Messdaten zum Patienten, um seine unbewussten Körperfunktionen zu beeinflussen. Die Zukunft zeigt einen weiteren Weg auf: die Rückleitung der Messdaten nicht an den Patienten, sondern an Therapiegeräte, die durch die so erhaltenen Informationen den Verlauf und die Dosis der Therapie automatisch so anpassen können, dass die maximale Wirkung erreicht wird.

Das eMRS System enthält als eines der ersten Therapiegeräte weltweit bereits eine solche Biofeedback-Komponente zur automatischen Steuerung des Behandlungsablaufs. Über einen Fingersensor wird laufend die Varianz der Herzschläge (HRV) gemessen; die Messdaten bewirken in Echtzeit eine laufende Anpassung der Dosis.

 

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