Wirkprinzipien der Farblichttherapie
 

Das Prinzip

Jede menschliche Aktivität ist in irgendeiner Form vom Licht beeinflusst. Diese Erkenntnis, die vor dem zweiten Weltkrieg durch Professor Alexander Gurvich und in den letzten 25 Jahren durch Professor Fritz-Albert Popp in der Beschreibung der Biophotonen wissenschaftlich definiert wurde, war den großen Ärzten der Vergangenheit instinktiv bewusst.

Biophotonen sind extrem schwache elektromagnetische Wellen im sichtbaren Bereich, also Licht, die von allen lebenden Organismen, Menschen, Tieren und Pflanzen, ausgesendet werden. Sie sind viel zu schwach um mit dem bloßen Auge wahrgenommen zu werden, man kann sie aber mit speziellen Messgeräten erfassen.

Entdeckt wurde das Phänomen der Biophotonen durch den russischen Forscher Professor Gurvich, der sie als "mitogenetische Strahlung" bezeichnete.
Wiederentdeckt und mit den Mitteln der modernen Technik weiter erforscht wurden sie seit 1977 durch Professor Popp, der als einer der "Päpste" der bioenergetischen Medizin gilt.

Wirkfaktoren

Die Verfechter der syntonischen Farblichttherapie, die über die Augen angewendet wird, stellen deren Wirkmechanismus so dar: Farb- und lichtsensitive Zellen in der Netzhaut wandeln das Licht, das auf das Auge trifft, in elektrische Impulse um.

Nicht alle lichtempfindlichen Nerven im Auge dienen dem Sehen. Manche verbinden die Netzhaut direkt mit verschiedenen Bereichen im Gehirn wie zum Beispiel dem Hypothalamus und der Zirbeldrüse.

Diese Bereiche beeinflussen elektrische, chemische und hormonale Prozesse, die wiederum viele Körperfunktionen steuern: Schlaf, Körpertemperatur, Verdauung, Stimmungslage, sexuelle Funktionen und das Immunsystem. Anderen Theorien zufolge beeinflussen Farbsignale auch noch andere Teile des Gehirns, zum Beispiel den cerebralen Kortex, der für Kreativität, Lernvermögen und das Gedächtnis zuständig ist.

 

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